Presse-Archiv 2009

Von Null auf Hundert ... in nur zehn Monaten

So viel Zulauf würden sich andere Vereine auch gerne wünschen: In nur zehn Monaten schafften es die Initiatoren der neu gegründeten Abteilung „Boxen“ des Hamburger Sport Vereins, die Schallmauer von 100 aktiven Mitgliedern zu durchbrechen.

Anfang diesen Jahres war es, als sich Michael Wendt und Mirko Beyer entschlossen, im altehrwürdigen HSV zusätzlich zu den bereits angebotenen Sportarten nun auch Boxen anzubieten. Dass es eine kluge Entscheidung war und der Bedarf offensichtlich ist, beweist der große Ansturm, den die neu gegründete Abteilung genießt. Die Epoch Times sprach mit Mirko Beyer, einem der Mitbegründer des HSV-Boxens.


Epoch Times: Herr Beyer, wann genau und vor allem warum wurde die Abteilung HSV-Boxen gegründet?

 

Beyer: Der HSV ist ein Traditionsverein und Boxen ist eine traditionelle, olympische Sportart. Deswegen tauchte bei uns die Frage auf, warum es eigentlich kein Boxen beim HSV gibt. Wir haben diese Frage beantwortet, indem wir diese Abteilung einfach neu gegründet haben. Michael Wendt ist ein sehr guter Box-Trainer und ich habe die nötigen Verbindungen und das organisatorische Know-how. Dies scheint offensichtlich eine gute Konstellation zu sein. Er kümmert sich hauptsächlich um das Sportliche und ich mich um`s Organisatorische. Das offizielle Gründungsdatum ist der 1. Februar 2009.


Epoch Times: Man hätte ja auch in einen anderen, schon bestehenden Boxverein gehen können...


Beyer: Ja, aber wir merken am derzeitigen Zulauf, dass es schon „zieht“, wenn die Raute (des HSV, Anm. d. Red.) davorsteht. Beim ersten Training waren gleich über 30 Leute da. Es wurde gleich am ersten Tag eng im Trainingsraum und es kommen immer noch Leute hinzu. Fast alle hatten schon vorher einen Bezug zum HSV. Und das ist, denke ich, auch bei den anderen Sportarten beim HSV so: Sie wollen, weil sie sowieso schon HSV-Fans sind, auch selber unter der Raute Sport treiben. Das ist das Geheimnis, weshalb unsere Abteilung so schnell wächst.

Natürlich gibt es in Hamburg unzählige Boxvereine. Bei manchen ist es vielleicht noch günstiger als bei uns. Es gibt auch ‘zig Vereine mit mehr Trainingszeiten und auch Vereine mit direkter Anbindung zum Leistungssport. Das haben wir alles nicht. Aber dafür sind wir eben eine lustige Truppe, die unter der Raute trainiert und eben genau das wollen die Leute.

 

Epoch Times: Das klingt so ein bisschen nach Familie oder „wir bleiben unter uns...“


Beyer: Nee, das gerade nicht. Jeder, der kommt, wird ganz schnell von der Gruppe aufgenommen. Alles ist total offen. Wir haben auch Frauen, die mitboxen und es herrscht eine entspannte Atmosphäre. Selbst unsere beiden Haupttrainer sind manchmal sehr lustig und dieses „disziplinierte Lustigsein“ oder das „lustige Diszipliniertsein“ kommt unheimlich gut bei den Leuten an. Jeder findet auch gleich seinen Einstieg und jeder kann jederzeit gerne kommen. Ich denke, das gute Klima liegt auch daran, dass wir bei Hankook im Sportstudio trainieren und mit der Geschäftsleitung einen super Partner haben. Dort gibt es keine großen Hallen und durch die Größe der Trainingsräume – mit 30 Leuten wird es da schon echt „kuschelig“ – entsteht eine sehr angenehme Atmosphäre im gesamten Studio.

Wir als „HSV Boxen“ haben auch schon mit den Hankook-Sportlern zusammen ein Grillfest gemacht. Das ist wirklich schon sehr familiär dort und das überträgt sich natürlich in unsere Abteilung.

Es ist bei uns nicht so, wie es gern in anderen Boxvereinen gelebt wird. Wenn du da das erste Mal hinkommst: „Aha, du willst Boxen; steig` gleich mal in den Ring – wir testen das erst mal“. Und dann bekommst du eins auf die Glocke nach dem Motto: „So, und jetzt kannst du dir überlegen, ob du überhaupt bleiben willst“. Das ist bei uns nicht so. Wer beim HSV-Boxen nicht kämpfen möchte, der muss auch nicht kämpfen. Wer kein Sparring machen will, der muss das nicht machen. Bei uns wird keiner schief angeguckt, wenn er nach fünf Minuten nicht mehr kann. Das ist hier kein Leistungssport, sondern Breitensport und wir machen auch keine Kämpfe.


Epoch Times: Dann liegt der Schwerpunkt eher beim Spaß und nicht bei der Höchstleistung?


Beyer: Ja, definitiv. Trotzdem wird natürlich sportlich gearbeitet und es herrscht Disziplin. Was natürlich nicht geht, ist: „Jetzt hab‘ ich gerade mal keine Lust, mich anzustrengen, da sabbel ich mal ‘ne Runde“ – das geht nicht. Trotz Spaß an der Freude wird vernünftig trainiert. Und wer einmal mittrainieren möchte, der schreibt kurz an info@hsv-boxen.de, dann Sportsachen mitbringen, reinkommen und anfangen!


Das Interview führte Steffen Andritzke


erschienen in The Epoch Times am 20.11.2009 sa

HSV-Boxen hat großen Erfolg

Die seit Februar 2009 bestehende Sportabteilung HSV-Boxen freut sich über großen Erfolg. Die 33. Sparte des HSV zählt bereits 90. Mitglieder die regelmäßig am Training im Hankook Sport-Center teilnehmen. Boxen ist eine der wenigen Sportarten, die alle Komponenten der "physical fitness" trainiert. "Es beinhaltet Gymnastik, Verbesserung von Kondition, Konzentration und Beanspruchung aller Muskelgruppen. Boxen fördert das Selbstbewusstsein und die Fairness", so Trainer Michael Wendt. Mehr Infos: www.hsv-boxen.de

 

erschienen im Hamburg 1 Videotext am 22.10.2009 ps

Volltreffer für die Fitness

Boxen erfreut sich großer Beliebtheit – nicht nur für Hardcoresportler

 

Viele kennen ihn als Fußballfan oder aber auch als Mitglied der Band „Abschlach!“. Dabei schlägt Michael Wendts Herz auch bei einer Sportart höher, wenn die Kunststoffkugel mal nicht über den grünen Rasen flitzt und per Hechtkopfball oder Fallrückzieher im gegnerischen Tor untergebracht werden soll.

 

Seit 1998 hat sich Wendt in seiner Freizeit dem Boxen verschrieben. Vor der Jahrtausendwende dürfte der 33-Jährige damit einer exotischen Spezies zugeordnet worden sein. Boxen galt seinerzeit kaum als gesellschaftstauglich und wurde meist von zwielichtigen Gestalten aktiv betrieben. Dass die vielseitigen Übungen und Bewegungsabläufe aber einen maximalen Fitnesseffekt erzielen, war und ist Wendts große Antriebsfeder.

Wer Wendt kennt, der weiß den Ehrgeiz des „Hamburger Jung“ zu schätzen. Der selbstständige Chef des Musikvertriebs „New Music Distribution“, der nebenberuflich bei einer großen TV-Talkshow den Sicherheitsdienst leitet, macht ungern etwas in seinem Leben halbherzig. „Das gilt auch fürs Boxen“, sagt er und präsentiert seinen Trainingsplan: „Ich trainiere dreimal die Woche jeweils 90 bis 120 Minuten lang.“

Michael Wendt beginnt seine Boxeinheiten in einem Gym der Hansestadt mit einem intensiven und kompakten Aufwärmprogramm inklusive dazugehöriger Dehnungselemente, Kraft und Ausdauer. Es folgen Boxtechniken oder Schnellkraftübungen, gelegentlich auch Sparringseinheiten. Dem anschließenden Cooldown und einer rund 15-minütigen Pause schließt Wendt Kraftübungen (a vier Sätze) an Basisgeräten wie Hantelbank, Multipresse und Kurzhanteln an.

 

In den vergangenen Jahren hat Michael Wendt auch seine Ernährung an die Tagesabläufe und Trainingsinhalte immer konsequenter angepasst. „Vor dem Training, etwa 30 Minuten vorm Start meiner Übungen, trinke ich den Cell Reloader, nach dem Training zu Hause dann gerne einen Shake Pro-Vital-Komplex“, erzählt er. „Tagsüber während der Arbeit genehmige ich mir gerne mal einen Low-Carb-Riegel“, so Wendt.

Obwohl Wendts Arbeitsalltag von Stress geprägt ist und häufiger gar keine Freizeit für Boxeinheiten offenbart, zwingt sich der umtriebige Fitnessfan zum Gang in den Gym. „Natürlich fällt es schwer, die wenige Freizeit nicht immer mit der Freundin zu verbringen“, sagt er, „aber umso größer schätze ich eine verständnisvolle Frau zu Hause als Hauptgewinn ein. Und auch, wenn es immer wieder einen gehörigen Schweinehund zu überwinden gilt, so weiß ich doch, wie gut mir das Training und damit der sportliche Ausgleich tun.“

 

So gut sogar, dass er mit seinen rund 80 Kilogramm nicht nur optisch über einen guten Fitnessstand verfügt, sondern noch einen zusätzlichen Antrieb verspürte, seine Leidenschaft in seinem Lieblingsverein weiterzugeben. Wendt, den man mit Fug und Recht als Vollblut-HSVer bezeichnen kann, fragte sich über Jahre, warum sein Universalsportverein keine Boxabteilung hatte – bis er im vergangenen Jahr selbst den ersten Schritt wagte und mittlerweile als Kopf einer beliebten Abteilung fungiert. „Wenn wir Talente entdecken, wird es irgendwann auch Boxkämpfe unter HSV-Flagge geben“, sagt Wendt, der vor seiner Boxzeit drei Jahre lang im Kraftsport aktiv war. Er selbst wird dann voraussichtlich als ehrgeiziger Trainer in der Ringecke stehen.


erschienen in Body Attack Magazin Nr. 10

„Ring frei“

Die Abteilung Boxen des HSV ist weiter auf dem Vormarsch. Neben der wachsenden Anzahl an Förderer der Abteilung, sind aktuell  schon über 80 Mitglieder aktiv. Die Altersspanne reicht von 16 bis 46 und beinhaltet nicht nur Männer. Immer mehr Frauen sind von dem flexiblen Training, welches wirklich jede Muskelgruppe beansprucht und für jeden Leistungsstand geeignet ist, begeistert. Der Einstieg wird jedem leicht gemacht und individuell angepasst. Keiner muss kämpfen, wenn er nicht will.

Vier unserer Jungs, die kämpfen wollen, haben es nach nur einem halben Jahr Training geschafft. Sie standen sich zum ersten Mal in einem Ring gegenüber. Anlässlich der 10-Jahres-Feier der Chosen Few Hamburg, fanden zwei Showkämpfe statt. Vor über 800 Besuchern betraten als erstes Philipp Piepiorka und Matthias Dahmen (Schwergewicht) den Ring und gewannen das Publikum schnell für sich. Mit sauberen Techniken wussten sie zu überzeugen und lieferten einen guten ersten Kampf. Anschließend traten unsere Youngsters Malte Westermann und Thore „Uwe“ Kehl (Halbschwergewicht) in den Ring. Die beiden Sechzehnjährigen konnten in einem sehr schnell geführten Kampf beide gute Treffen landen und haben mit ihrem Auftritt Lust auf mehr gemacht. Das Publikum dankte allen vier Kämpfern für die gute Show mit viel Applaus und viel Gesang.

Der ehemalige Präsident der Hamburger Amateur-Boxverband, Olaf Jessen, der bei beiden Kämpfen als Ringrichter fungierte, stellte im Anschluss fest, dass es ihm die Jungs leicht gemacht haben, da sie sehr diszipliniert zu Werke gegangen sind und das umgesetzt haben was von ihnen gefordert wurde. Unsere Trainer Michael Wendt und Pana Botis haben einen guten Job geleistet und die Jungs optimal für den Auftritt vorbereitet.

Wir schauen also weiter positiv in die Zukunft und freuen uns über weitere neue Mitglieder, die diesem traditionellen Sport nachgehen oder ihn vielleicht nur durch einen Förderbeitrag unterstützen wollen.

Mehr Informationen unter www.hsv-boxen.de


erschienen in der HSVlive am 29.September.2009 mb

Weiter weit über den Erwartungen

Gerade einmal vier Monate ist es her, da wurde der Hamburger Sport-Verein e.V. um die Boxabteilung bereichert. Seit dem hat sich die Abteilung prächtig entwickelt. So umfasst die Abteilung mittlerweile mehr als 70 aktive Sportler, eine Anzahl die so nicht zu erwarten war. Neben den Mitgliedern konnte die Abteilung auch wichtige Partner finden, die mit entsprechendem Equipment oder Spenden der Abteilung zur Seite stehen. Ein besonderer Dank geht hier an den HSV-Supporters Club, mit dessen Hilfe es uns ermöglicht wurde einige wichtige Grundausstattungen anzuschaffen.

Bei den hervorragenden Rahmenbedingungen, die nicht zu letzt durch das Hankook Sportcenter, in dem die Abteilung trainiert, gegeben sind, ist es auch kein Wunder, dass unsere Sportler sich schnell weiterentwickelt haben und enorme Fortschritte machen. Kürzlich beschloss man deshalb das Training etwas umzustrukturieren und einen für Anfänger und einen auf Fortgeschrittene zugeschnittenen Trainingskurs zu machen. Jeweils am Montag und Mittwoch trainieren beide Gruppen, die Anfänger um 19.30 Uhr und die Fortgeschrittenen eine Stunde früher um 18.30 Uhr. Um die Sportler weiterhin in ihrer Entwicklung zu stärken ist für die Zukunft zusätzlich ein wöchentliches Konditionstraining angedacht sowie ein Trainingscamp im Sommer. Aber auch außerhalb der Trainingsräume ist die Boxgemeinschaft öfters beisammen. So spielte bei der Westkurvemeisterschaft ein Team der Boxabteilung mit, aber auch Besuche von Boxveranstaltung, sei es im Amateur- oder im Profibereich, werden gemeinsam in Angriff genommen.

Am 01. Juli findet die erste Abteilungsversammlung statt, auf der unsere kommissarische Abteilungsleitung dann offiziell im Amt bestätigt wird.

Wir als Abteilung sind mit der gesamten Entwicklung höchst zufrieden und hoffen auf weitere Boxsportinteressierte, die sich unserer Abteilung anschließen wollen. Dabei ist es völlig egal ob man Anfänger, jung, alt, männlich oder weiblich ist. Bei uns ist jeder willkommen.

Auf das die Entwicklung weiterhin so positiv verläuft. Ring frei!

 

erschienen in der Sommerausgabe der HSVlive pp

Ein schlagender Erfolg

[Hamburg] Der erste Monat der neuen Abteilung Boxen im HSV, war mehr als erfolgreich. Wir hätten niemals mit einem so hohen Zuspruch gerechnet. Fast 60 Mitglieder haben den Weg seit Anfang Februar schon in unsere neue Abteilung gefunden. Aktuell haben wir bei fast jedem Training mindestens einen Neuling dabei, der dann auch meist der Abteilung beitritt. Als ersten Schritt der großen Mitgliederzahl gerecht zu werden, haben wir die Trainingszeiten verdoppelt. Trainiert wird jetzt immer Montag und Mittwoch um 19Uhr und 20Uhr. Als weiter Neuheit bieten wir allen, die zwar den Boxsport lieben, aber nicht selbst aktiv werden wollen, die Möglichkeit an, der Abteilung als Förderer beizutreten. Genaueres hierzu und zu allen andern offenen Fragen findet ihr auf hsv-boxen.de
Wer Lust hat sich selbst diesem traditionellen Sport zu widmen, schaut doch einfach mal auf ein Probetraining vorbei. Am besten meldet ihr euch vorher unter info@hsv-boxen.de an.

 

erschienen in der HSVlive am 01. März 2009 mb

HSV Boxen: Vier Fäuste für ein Hallelujah

Der eine wollte, aber konnte nicht, der andere konnte, aber wusste nicht wie. Zwar kennen sich Michael Wendt und Mirko Beyer schon länger, aber diesmal war es der Zufall der es einfädelte, dass der HSV um eine Sportart reicher wurde. Michael Wendt, schon seit 1988 HSV-Mitglied, kennt die Strukturen des Vereins und wusste natürlich welchen Job Mirko beim HSV hat. So erreichte der 32-jährige gleich den Richtigen als er zum Telefonhörer griff, um sich zu erkundigen, was man tun müsse, um eine neue HSV-Abteilung zu gründen. Denn Mirko Beyer, Leiter des Mitgliederwesens, ist seit seiner Jugend begeisterter Kampfsportler und hatte auch schon darüber nachgedacht eine Sparte Boxen ins Leben zu rufen, aber ihm fehlte das know how als Trainer. Da kam ihm der Anruf von Michi gerade recht, denn der Musikmanager machte gerade seinen Trainerschein und kannte auch genügend Ausbilder.

Die beiden wurden sich recht schnell einig, Michael kümmert sich um den sportlichen und Mirko um den organisatorischen Bereich. So folgten mehrere Gespräche mit Jörn Spuida, dem Leiter des Amateursports, und der Gründung der Abteilung Boxen stand nichts mehr im Wege.

 

Was die beiden seit dem ersten Telefonat aus dem Nichts mit großem Einsatz und einem guten Konzept auf die Beine gestellt haben, kann sich sehen lassen: Die HSV-Boxabteilung wurde offiziell am 1. Februar gegründet, nachdem einen Monat lang Probetraining für Interessierte angeboten wurde. In nicht einmal sechs Wochen traten 62 Mitglieder bei, so dass an den Trainingstagen Montag und Mittwoch schnell eine zweite Trainingseinheit eingerichtet werden musste. Möglich machte das Olaf Jessen, der die HSV-er für sehr günstige Bedingungen in seinem Hankook-Sportstudio mit aufnahm und mithilft aus ihnen richtige Boxer zu machen. Denn die Anforderungen des Boxtrainings sind sehr komplex. Wer das Boxen trainiert, schärft Koordination, Konzentration und die Beweglichkeit von Geist und Körper. Sportmediziner stufen das Boxtraining als für den Körper ganzheitlich bestes ein, weil es ausgesprochen komplexe Anforderungen an Körper und Geist stellt und dazu noch alle Muskelgruppen trainiert. So stehen im Vordergrund des umfassenden Trainingprogramms der HSV-Boxer Fitness, Technik, Ausdauer, Schnellkraft und Koordination. Das Programm wird von Olaf, Michi und den beiden weiteren Trainern Panagiotis „Pana“ Botis und Orhan Aydin ausgearbeitet und koordiniert. Ehrenamtlich, ohne einen müden Cent zu kassieren, auch nicht für eine Aufwandsentschädigung – alles für den HSV und aus Spaß am Boxsport. Ohne dieses ehrenamtliche Engagement der Trainer und das großzügige Entgegenkommen von Olaf  bei der Miete des Sportstudios mit seinen idealen Trainingsbedingungen und –geräten wäre der Betrieb der Sparte gar nicht möglich.

Denn die Mitgliedschaft beim HSV Boxen kostet nur 25,- Euro im Monat, verglichen mit den Preisen privater Kampfsportschulen oder auch anderer Vereine eine fast lächerliche Summe.

Dafür kann man montags und mittwochs an zwei Terminen trainieren und alle Trainingsgeräte wie Hantelbänke, Gewichte und Sandsäcke nutzen.

 

Olaf, mehrfacher Hamburger und Norddeutscher Meister sowie vier Jahre Präsident des Hamburger Amateur Boxverbandes, war von dem Einsatz und der Überzeugungskraft von Michi und Mirko so angetan, das er selbst dem HSV beigetreten ist. Denn auch nach dem harten Training herrscht eine tolle Atmosphäre: Viele nehmen noch das ein oder andere Erfrischungsgetränk an der kleinen Bar des Studios und man quatscht natürlich über den HSV. Viele kennen sich aus dem Stadion und von Auswärtsfahrten, neue unbekannte Gesichter werden freundlich aufgenommen und integriert. Auch Mädchen und Frauen sind herzlich willkommen, derzeit trainieren bereits sechs Amazonen mit. Die Grillparties nach dem Training sind für den Sommer längst geplant, es gibt einen großen Außenbereich, der bei gutem Wetter sicherlich zur Feierzone wird.

 

Faustkampf hat nicht das beste Image, es gibt viele Klischees, obwohl Boxen schon seit der Antike einen großen Reiz auf Menschen ausübt. Der Sport und vor allem das Training, erziehen aber zu Disziplin und Respekt. Wer nur sein Mütchen kühlen oder für die „Dritte Halbzeiten“ üben möchte, ist beim HSV-Boxen verkehrt. Auch Muskelberge sind nicht von Nöten: Technik siegt über Kraft. Athletik, Schnelligkeit, Bewegungsfähigkeit der Muskeln sowie Körperbeherrschung  und Beinarbeit ergeben die Schlaghärte. Die Fitness kommt durch das komplexe Training von allein, gerade Anfänger merken sehr schnelle Fortschritte bei der Koordinationsfähigkeit. Wer den Boxsport liebt, aber nicht selbst aktiv werden möchte, kann der Abteilung für 5 Euro im Monat als Förderer beitreten. Neben ersten Mitgliedern, die diese Fördermöglichkeit nutzen, haben Michi und Mirko auch bereits einige Sponsoren gefunden, mit deren Hilfe ein Großteil des Trainingsequipment angeschafft werden konnte.

 

Wer Lust hat beim HSV-Boxen mitzumachen, kann einfach mal auf ein Probetraining vorbeischauen. Außer normalen Sportklamotten braucht man nichts mitzubringen, Boxhandschuhe können gestellt werden. Am besten meldet ihr euch vorher unter info(at)hsv-boxen.de an. Auf der Website www.hsv-boxen.de sind weitere Informationen und Bilder vom Training zu finden.


erschienen im April 2009 in der supporters news it

Auf Max Schmelings Spuren

[Hamburg] Am 01. Februar hat die 33. Abteilung des Amateursports ihre Pforten geöffnet: HSV-Boxen! Boxen ist eine der ursprünglichsten Sportarten, und ein paar passionierte „Faustkämpfer“ waren der Meinung, dass eine der ältesten Sportarten zu einem der traditionsreichsten Vereine passt. Durch großen Einsatz und ein gutes Konzept haben Michael Wendt und Mirko Beyer in kürzester Zeit die Voraussetzungen für die neue Abteilung geschaffen. Ohne große Werbung hat die neue Sparte heute bereits 28 Mitglieder, die regelmäßig am Training im Hankook Sport-Center unter der Leitung von Olaf Jessen, „Michi“ Wendt und Pana Botis teilnehmen. Im Vordergrund des Trainings stehen dabei Fitness, Technik, Ausdauer, Schnellkraft und Koordination.


erschienen in der HSVlive am 14. Februar 2009 mb

Fußballfan gründet im HSV eine neue Boxabteilung

[Hamburg] Eine Frage hat Michael Wendt sich und anderen in den vergangenen Jahren häufig gestellt: Warum hat ein so großer Universal-Sportverein wie der HSV keine Boxabteilung? Weil der 32-Jährige eine schlüssige Antwort nicht bekam, ergriff er kurzerhand selbst die Initiative. Nachdem er unter ihm bekannten Vereinsmitgliedern das Interesse ausgelotet hatte, stellte er beim Amateurvorstand gemeinsam mit seinem Partner Mirko Beyer einen entsprechenden Antrag. Dieser wurde einstimmig angenommen, und weil am Dienstagabend auch der Vorstand zustimmte, ist Wendt nun stolzer Leiter der 33. Abteilung in seinem geliebten Verein, dem er seit 1988, damals in den Sparten Tischtennis und Leichtathletik, angehört. "Beim ersten Training Anfang Januar hatten wir auf einen Schlag 35 Leute", sagt der selbstständige Chef des Musikvertriebs "New Music Distribution", der nebenberuflich bei einer großen TV-Talkshow den Sicherheitsdienst leitet. Derzeit macht Wendt, der in Eppendorf aufwuchs und mit seiner Freundin in Eimsbüttel lebt, seinen Trainerschein. Trainiert wird die HSV-Faustkampfgruppe im Hankook-Sportstudio des früheren Hamburger Amateurbox-Präsidenten Olaf Jessen, wo Wendt seit 1998 Mitglied ist. "Perspektivisch rechne ich mit bis zu 50 Neueintritten pro Jahr", sagt Wendt, der seit 1992 eine Dauerkarte bei den Fußballprofis besitzt und so viele Bekannte aus der Kurve zum Training motivierte. Dennoch legt der Sänger der Hamburger Rockband "Abschlach" Wert darauf, dass die für den Breitensport ausgelegte Abteilung, die zunächst nicht am leistungsorientierten Ligenbetrieb teilnehmen wird, auch für Fußballmuffel offen steht. "Wenn wir Talente entdecken, wird es irgendwann auch Boxkämpfe unter HSV-Flagge geben", sagt er. Nur für einen kommt die Gründung zu spät: Ivica Olic. Bei der Rauferei des HSV-Stürmers mit dem Brasilianer Carlos Eduardo im Testspiel gegen Hoffenheim Mitte Januar wurde eins deutlich: dass er von Faustkampf keine Ahnung hat. Bei seinem neuen Klub Bayern München wird er nichts dazulernen, denn dort gibt es keine Box-Abteilung. Selber schuld! Bei Fragen zur neuen Abteilung (Mitgliedsbeitrag: 25 Euro pro Monat) E-Mail an info(at)hsv-boxen.de


erschienen im Hamburger Abendblatt am 23. Januar 2009 bj